Montag, Dezember 20, 2004
Geht die Bundesbank auf Konfrontationskurs?
Bundesbank will kein Gold verkaufen
Die Bundesbank hat sich vorerst gegen den Verkauf von Gold aus ihren hohen Reserven zugunsten des Bundeshaushalts entschieden. Sie erteilte damit einem entsprechenden Begehren von Finanzminister Hans Eichel eine Absage, der diesen Entschluss scharf kritisierte. Bundesbankpräsident Axel Weber und sein Vorstand teilten am Montag mit, sie wollten im ersten Jahr des seit September laufenden Goldabkommens europäischer Zentralbanken nur 8 Tonnen an Eichels Ministerium für die Produktion von Goldmünzen verkaufen. Die übrigen 112 Tonnen ihrer Verkaufsoption bis Herbst 2005 überlassen sie anderen Notenbanken. Weber erklärte, Goldverkäufe seien kein Ersatz für eine nachhaltige Budgetkonsolidierung.
Bundesbank geht auf Konfrontationskurs zu EichelDie Welt
Bundesbank will kaum Gold verkaufenFrankfurter Allgemeine Zeitung
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Die Bundesbank hat sich vorerst gegen den Verkauf von Gold aus ihren hohen Reserven zugunsten des Bundeshaushalts entschieden. Sie erteilte damit einem entsprechenden Begehren von Finanzminister Hans Eichel eine Absage, der diesen Entschluss scharf kritisierte. Bundesbankpräsident Axel Weber und sein Vorstand teilten am Montag mit, sie wollten im ersten Jahr des seit September laufenden Goldabkommens europäischer Zentralbanken nur 8 Tonnen an Eichels Ministerium für die Produktion von Goldmünzen verkaufen. Die übrigen 112 Tonnen ihrer Verkaufsoption bis Herbst 2005 überlassen sie anderen Notenbanken. Weber erklärte, Goldverkäufe seien kein Ersatz für eine nachhaltige Budgetkonsolidierung.
Bundesbank geht auf Konfrontationskurs zu Eichel
Bundesbank will kaum Gold verkaufen